Auf dieser SeiteDas Wichtigste in Kürze
Kurz erklärt
In Schleswig-Holstein sind sowohl regional geöffnete als auch bundesweit geöffnete gesetzliche Krankenkassen wählbar. Ob du einer bestimmten Kasse beitreten kannst, hängt von ihrem Öffnungsgebiet und gegebenenfalls weiteren Voraussetzungen ab. Die konkreten Zusatzbeiträge ändern sich; prüfe deshalb vor einer Entscheidung den aktuellen Satz und die Leistungen der Kasse.
Krankenkassen in Schleswig-Holstein
92 Kassen mit Profil. Zusatzbeitrag laut GKV-Spitzenverband, Stand 14. Oktober 2026. Die Liste ist alphabetisch sortiert. Der Zusatzbeitrag ist nur ein Kriterium, Leistungen, Service und Wählbarkeit unterscheiden sich.
- AOK Baden-WürttembergAllgemeine OrtskrankenkasseBaden-Württemberg2,99 %
- AOK BayernAllgemeine OrtskrankenkasseBayern2,69 %
- AOK Bremen/BremerhavenAllgemeine OrtskrankenkasseBremen3,29 %
- AOK HessenAllgemeine OrtskrankenkasseHessen2,98 %
- AOK NiedersachsenAllgemeine OrtskrankenkasseNiedersachsen2,98 %
- AOK NordostAllgemeine OrtskrankenkasseBerlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern3,50 %
- AOK NordWestAllgemeine OrtskrankenkasseNordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein2,99 %
- AOK PLUSAllgemeine OrtskrankenkasseSachsen, Thüringen3,10 %
- AOK Rheinland-Pfalz/SaarlandAllgemeine OrtskrankenkasseRheinland-Pfalz, Saarland2,47 %
- AOK Rheinland/HamburgAllgemeine OrtskrankenkasseHamburg, Nordrhein-Westfalen3,29 %
- AOK Sachsen-AnhaltAllgemeine OrtskrankenkasseSachsen-Anhalt2,89 %
- Audi BKKBetriebskrankenkassebundesweit2,60 %
- BAHN-BKKBetriebskrankenkassebundesweit3,65 %
- BARMERErsatzkasse und Knappschaftbundesweit3,29 %
- BERGISCHE KRANKENKASSEBetriebskrankenkasseHamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen3,79 %
- Bertelsmann BKKBetriebskrankenkasseBaden-Württemberg, Bayern, Berlin und weitere3,20 %
- BIG direkt gesundInnungskrankenkassebundesweit3,69 %
- BKK Akzo Nobel BayernBetriebskrankenkasseBayern3,39 %
- BKK B. BRAUN | AESCULAPBetriebsbezogene Krankenkassenur Beschäftigte des Unternehmens3,65 %
- BKK Deutsche Bank AGBetriebsbezogene Krankenkassenur Beschäftigte des Unternehmens3,40 %
- BKK DiakonieBetriebskrankenkasseBaden-Württemberg, Bayern, Berlin und weitere3,80 %
- BKK DürkoppAdlerBetriebskrankenkasseNordrhein-Westfalen3,88 %
- BKK EUREGIOBetriebskrankenkasseHamburg, Nordrhein-Westfalen3,39 %
- BKK evmBetriebsbezogene Krankenkassenur Beschäftigte des Unternehmens2,50 %
- BKK EWEBetriebsbezogene Krankenkassenur Beschäftigte des Unternehmens3,19 %
- BKK exklusivBetriebskrankenkasseBremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und weitere3,49 %
- BKK Faber-Castell & PartnerBetriebskrankenkasseBayern2,48 %
- BKK firmusBetriebskrankenkasseBaden-Württemberg, Bayern, Berlin und weitere2,18 %
- BKK FreudenbergBetriebskrankenkasseBaden-Württemberg, Bayern, Berlin und weitere2,99 %
- BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKERBetriebskrankenkassebundesweit3,40 %
- BKK Groz-BeckertBetriebsbezogene Krankenkassenur Beschäftigte des Unternehmens4,20 %
- BKK HerkulesBetriebskrankenkasseBayern, Hessen, Niedersachsen3,48 %
- BKK KARL MAYERBetriebsbezogene Krankenkassenur Beschäftigte des Unternehmens2,99 %
- BKK LindeBetriebskrankenkassebundesweit2,99 %
- BKK MAHLEBetriebsbezogene Krankenkassenur Beschäftigte des Unternehmens4,20 %
- BKK Melitta hmrBetriebskrankenkasseBaden-Württemberg, Bayern, Brandenburg und weitere3,90 %
- BKK MieleBetriebsbezogene Krankenkassenur Beschäftigte des Unternehmens3,20 %
- BKK MTUBetriebsbezogene Krankenkassenur Beschäftigte des Unternehmens2,80 %
- BKK PFAFFBetriebskrankenkasseRheinland-Pfalz2,78 %
- BKK PfalzBetriebskrankenkassebundesweit3,90 %
- BKK ProVitaBetriebskrankenkassebundesweit3,79 %
- BKK PublicBetriebskrankenkasseHamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen2,50 %
- BKK PwCBetriebsbezogene Krankenkassenur Beschäftigte des Unternehmens2,80 %
- BKK Rieker RICOSTA WeisserBetriebsbezogene Krankenkassenur Beschäftigte des Unternehmens4,20 %
- BKK SalzgitterBetriebsbezogene Krankenkassenur Beschäftigte des Unternehmens3,50 %
- BKK SBHBetriebskrankenkasseBaden-Württemberg2,79 %
- BKK ScheufelenBetriebskrankenkasseBaden-Württemberg3,99 %
- BKK TechnoformBetriebskrankenkasseBaden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen und weitere3,49 %
- BKK VDNBetriebskrankenkasseHamburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen3,19 %
- BKK VerbundPlusBetriebskrankenkassebundesweit3,89 %
- BKK Werra-MeissnerBetriebskrankenkasseBayern, Hessen4,35 %
- BKK Wirtschaft & FinanzenBetriebskrankenkasseBaden-Württemberg, Bayern, Berlin und weitere3,99 %
- BKK WürthBetriebsbezogene Krankenkassenur Beschäftigte des Unternehmens3,40 %
- BKK ZF & PartnerBetriebskrankenkasseBaden-Württemberg, Bayern, Berlin und weitere3,40 %
- BKK24Betriebskrankenkassebundesweit4,39 %
- BMW BKKBetriebsbezogene Krankenkassenur Beschäftigte des Unternehmens2,90 %
- Bosch BKKBetriebskrankenkasseBaden-Württemberg, Bayern, Berlin und weitere3,18 %
- Continentale BKKBetriebskrankenkassebundesweit3,33 %
- DAK GesundheitErsatzkasse und Knappschaftbundesweit3,20 %
- Debeka BKKBetriebskrankenkassebundesweit3,25 %
- energie BKKBetriebskrankenkassebundesweit3,98 %
- Ernst & Young BKKBetriebsbezogene Krankenkassenur Beschäftigte des Unternehmens2,75 %
- Heimat KrankenkasseBetriebskrankenkassebundesweit3,90 %
- HEK – Hanseatische KrankenkasseErsatzkasse und Knappschaftbundesweit2,89 %
- hkk KrankenkasseErsatzkasse und Knappschaftbundesweit2,59 %
- IKK - Die InnovationskasseInnungskrankenkassebundesweit4,30 %
- IKK classicInnungskrankenkassebundesweit3,85 %
- IKK gesund plusInnungskrankenkassebundesweit3,39 %
- IKK SüdwestInnungskrankenkasseHessen, Rheinland-Pfalz, Saarland3,87 %
- KKH Kaufmännische KrankenkasseErsatzkasse und Knappschaftbundesweit3,78 %
- KNAPPSCHAFTErsatzkasse und Knappschaftbundesweit4,30 %
- Koenig & Bauer BKKBetriebsbezogene Krankenkassenur Beschäftigte des Unternehmens3,18 %
- KRONES BKKBetriebsbezogene Krankenkassenur Beschäftigte des Unternehmens2,20 %
- Mercedes-Benz BKKBetriebsbezogene Krankenkassenur Beschäftigte des Unternehmens3,20 %
- Merck BKKBetriebsbezogene Krankenkassenur Beschäftigte des Unternehmens3,97 %
- mhplus KrankenkasseBetriebskrankenkasseBaden-Württemberg, Bayern, Berlin und weitere3,86 %
- mkk meine krankenkasseBetriebskrankenkassebundesweit3,50 %
- Mobil KrankenkasseBetriebskrankenkassebundesweit3,89 %
- Novitas BKKBetriebskrankenkassebundesweit3,60 %
- Pronova BKKBetriebskrankenkassebundesweit3,70 %
- R+V BKKBetriebskrankenkassebundesweit3,49 %
- Salus BKKBetriebskrankenkassebundesweit3,29 %
- SBKBetriebskrankenkassebundesweit3,80 %
- SECURVITA KrankenkasseBetriebskrankenkasseBaden-Württemberg, Bayern, Berlin und weitere3,90 %
- SKD BKKBetriebskrankenkasseBaden-Württemberg, Bayern, Berlin und weitere2,98 %
- Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und GartenbauLandwirtschaftliche Krankenkassenur für den Berufskreis–
- Südzucker BKKBetriebsbezogene Krankenkassenur Beschäftigte des Unternehmens3,50 %
- TK – Techniker KrankenkasseErsatzkasse und Knappschaftbundesweit2,69 %
- TUI BKKBetriebskrankenkassebundesweit2,50 %
- VIACTIV KrankenkasseBetriebskrankenkassebundesweit4,19 %
- vivida bkkBetriebskrankenkassebundesweit3,79 %
- WMF BKKBetriebskrankenkassebundesweit2,85 %
Das Wichtigste in Kürze
- In Schleswig-Holstein kommen regional geöffnete und bundesweit geöffnete Krankenkassen infrage. Entscheidend ist, ob du die Aufnahmebedingungen der jeweiligen Kasse erfüllst.
- Manche Krankenkassen richten sich an Menschen in einem bestimmten Gebiet. Bei Betriebskrankenkassen kann auch der Arbeitgeber eine Rolle spielen.
- Die Zusatzbeiträge sind von Kasse zu Kasse verschieden und können sich ändern. Aktuelle Werte mit Datenstand stehen in der Übersicht oben.
- Die gesetzlichen Grundlagen gelten auch in Schleswig-Holstein. Unterschiede zeigen sich unter anderem bei Zusatzleistungen, Service und regionalen Angeboten.
- Vor einem Wechsel solltest du neben dem Beitrag prüfen, welche Leistungen und Zugangswege für deine persönliche Situation wichtig sind.
Erklärung / Hintergrund
Welche Krankenkassen kannst du wählen?
Gesetzliche Krankenkassen unterscheiden sich unter anderem darin, für welchen Personenkreis und in welchem Gebiet sie geöffnet sind. Eine regional geöffnete Kasse kann ihre Mitgliedschaft auf Menschen mit Wohn- oder Beschäftigungsort in bestimmten Regionen beschränken. Bundesweit geöffnete Kassen stehen grundsätzlich auch Versicherten in Schleswig-Holstein offen. Maßgeblich sind die aktuellen Wahl- und Aufnahmebedingungen der jeweiligen Kasse.
Für einzelne Betriebskrankenkassen kann zusätzlich die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Unternehmen oder einer Unternehmensgruppe entscheidend sein. Prüfe deshalb nicht nur, ob eine Kasse ihren Sitz in Schleswig-Holstein hat. Wichtig ist, ob sie für deine persönliche Situation geöffnet ist.
Übersicht der in Schleswig-Holstein wählbaren Krankenkassen: Die Übersicht oben zeigt die in Schleswig-Holstein wählbaren Kassen mit Zusatzbeitrag und Datenstand.
Regionale Besonderheiten in Schleswig-Holstein
Für gesetzliche Beiträge und den grundlegenden Rahmen der GKV gelten in Schleswig-Holstein dieselben bundesweiten Regeln wie in den anderen Ländern. Ein eigener landesweiter Zusatzbeitrag neben dem kassenindividuellen Zusatzbeitrag ist nicht vorgesehen. Regional relevant kann dagegen sein, ob eine Kasse vor Ort Beratungsstellen, persönliche Terminangebote oder besondere Versorgungsverträge anbietet. Solche Angebote solltest du direkt für den gewünschten Wohn- oder Arbeitsort prüfen.
Auch die Erreichbarkeit zählt: Wenn du Beratung lieber persönlich nutzt, kann eine Geschäftsstelle in erreichbarer Nähe für dich wichtiger sein als für jemanden, der fast alles digital erledigt. Das sagt für sich genommen jedoch nichts über die Qualität oder Eignung einer Krankenkasse aus.
Zusatzbeiträge vergleichen
Der Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung setzt sich grundsätzlich aus dem allgemeinen Beitragssatz und dem Zusatzbeitrag der jeweiligen Kasse zusammen. Der allgemeine Beitragssatz beträgt 14,6 Prozent. Für bestimmte Mitglieder ohne Anspruch auf Krankengeld gilt der ermäßigte Satz von 14,0 Prozent. Hinzu kommt der kassenindividuelle Zusatzbeitrag. Stand 2026 beträgt der durchschnittliche Zusatzbeitrag 2,9 Prozent; der tatsächliche Satz ist von der Krankenkasse abhängig. Rechengrößen können jährlich angepasst werden.
Zusatzbeiträge der wählbaren Kassen in Schleswig-Holstein: Die Übersicht oben zeigt die in Schleswig-Holstein wählbaren Kassen mit Zusatzbeitrag und Datenstand.
Vergleiche nicht nur den Prozentsatz. Bei Beschäftigten wird der Krankenversicherungsbeitrag in der Regel zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufgeteilt. Bei Selbstständigen oder freiwillig Versicherten hängt die Beitragsberechnung von der jeweiligen Versicherungssituation und den beitragspflichtigen Einnahmen ab. Die genaue Belastung lässt sich daher nicht allein aus dem Zusatzbeitrag ablesen.
Leistungen und Service einordnen
Viele Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung beruhen auf gemeinsamen gesetzlichen Vorgaben. Krankenkassen können sich dennoch bei Satzungsleistungen, Bonusangeboten, Beratungswegen und bestimmten Versorgungsverträgen unterscheiden. Ob ein Angebot zu dir passt, hängt etwa davon ab, ob du es tatsächlich nutzen kannst und welche Bedingungen dafür gelten.
Eine Erstattung durch eine Krankenkasse ist kein Nachweis dafür, dass eine Behandlung medizinisch wirksam ist. Bei zusätzlichen Angeboten solltest du daher sowohl die Erstattungsvoraussetzungen als auch die medizinische Einordnung beachten.
In den Kassenprofilen findest du die geprüften Angaben zu einzelnen Angeboten, sobald sie vorliegen. Ein Kassenvergleich kann Beitrag, Öffnungsgebiet und ausgewählte Leistungen nebeneinanderstellen. Fehlende oder noch nicht geprüfte Angaben sollten nicht als Beleg dafür verstanden werden, dass eine Kasse ein Angebot nicht hat.
So läuft es in der Praxis
- Wählbarkeit klären: Prüfe Wohnort, Arbeitsort und mögliche Zugehörigkeitsbedingungen. Bei einer Betriebskrankenkasse kann auch dein Arbeitgeber relevant sein.
- Beitragsdaten prüfen: Vergleiche den aktuellen Zusatzbeitrag mit dem angegebenen Gültigkeitsdatum. Nutze keine Tabelle ohne nachvollziehbaren Datenstand.
- Leistungen auswählen, die für dich zählen: Das können etwa Beratungswege, Satzungsleistungen oder Angebote für Familien sein. Lies die Bedingungen, bevor du sie in den Vergleich einbeziehst.
- Service vor Ort einschätzen: Prüfe, ob du eine Geschäftsstelle, telefonische Beratung oder digitale Angebote brauchst und ob die Kasse das für dich passend abdeckt.
- Wechselregeln beachten: Kläre, ob eine Bindungsfrist oder ein Wahltarif gilt. Bei besonderen Wechselrechten kommt es auf den konkreten Anlass und die Fristen an.
Beispiel
Hypothetisches Beispiel: Eine angestellte Person wohnt in Schleswig-Holstein und möchte eine Kasse mit einer Beratungsstelle in der Nähe wählen. Sie prüft zunächst, ob die Kasse für ihren Wohn- oder Beschäftigungsort geöffnet ist. Danach vergleicht sie den aktuellen Zusatzbeitrag und die Angebote, die sie voraussichtlich nutzen möchte. Aus dem niedrigeren Beitrag allein folgt nicht automatisch, dass eine Kasse insgesamt besser zur eigenen Situation passt.
Typische Fehler und Ausnahmen
- Nur nach dem Zusatzbeitrag entscheiden: Unterschiede bei Service, Satzungsleistungen und persönlichen Bedürfnissen bleiben dabei unberücksichtigt.
- Regionalen Sitz mit regionaler Öffnung verwechseln: Entscheidend sind die offiziellen Aufnahmebedingungen, nicht allein die Adresse der Kasse.
- Eine fehlende Angabe als fehlendes Angebot deuten: Wenn eine Leistung nicht aufgeführt ist, sollte sie bei der Kasse geprüft werden.
- Änderungen übersehen: Zusatzbeiträge und Leistungsbedingungen können sich ändern. Achte auf das Gültigkeitsdatum der Angaben.
- Wahltarife und Bindungsfristen ignorieren: Bestimmte Wahltarife können besondere Bindungen oder Einschränkungen mit sich bringen.
- Erstattung mit Wirksamkeit gleichsetzen: Eine Satzungsleistung belegt nicht, dass eine Behandlung medizinisch wirksam ist.
Das solltest du prüfen
- Ist die Krankenkasse für deinen Wohn- oder Beschäftigungsort geöffnet?
- Gibt es besondere Aufnahmebedingungen, etwa durch einen Arbeitgeber?
- Ist der angegebene Zusatzbeitrag aktuell und mit einem Datenstand versehen?
- Welche Leistungen sind gesetzlich geregelt und welche beruhen auf der Satzung der Kasse?
- Gelten für die von dir gewünschten Zusatzleistungen Bedingungen oder Höchstgrenzen?
- Sind Beratung und digitale Angebote für dich gut erreichbar?
- Bestehen eine Bindungsfrist, ein Wahltarif oder besondere Wechselbedingungen?
Fristen und nächste Schritte
Bei einem regulären Kassenwechsel gilt grundsätzlich eine Bindungsfrist von zwölf Monaten und eine Kündigungsfrist von zwei Monaten zum Monatsende. Es gibt besondere Wechselrechte, etwa bei einer Erhöhung des Zusatzbeitrags; für bestimmte Wahltarife können Ausnahmen gelten. Pauschale Fristen reichen deshalb nicht für jede Situation aus.
Prüfe die Mitteilung deiner Krankenkasse und frage bei Unsicherheit direkt nach, welche Frist für dich gilt. Wenn du ein besonderes Wechselrecht nutzen möchtest, achte besonders auf den Anlass und den maßgeblichen Zeitpunkt. Weitere Einzelheiten findest du im Beitrag zum Sonderkündigungsrecht.
Häufige Fragen
Sind alle Krankenkassen in Schleswig-Holstein wählbar?
Nein. Bundesweit geöffnete Kassen kommen grundsätzlich infrage; regional geöffnete Kassen können ihr Angebot auf bestimmte Gebiete begrenzen. Für einzelne Kassen gelten zusätzliche Aufnahmebedingungen.
Gibt es in Schleswig-Holstein einen eigenen Zusatzbeitrag des Bundeslands?
Nein. Der Zusatzbeitrag wird von der jeweiligen Krankenkasse festgelegt. Für Versicherte ist deshalb der aktuelle Satz ihrer Kasse entscheidend.
Wo finde ich die konkreten Zusatzbeiträge?
In einer aktuellen Übersicht mit geprüftem Datenstand oder direkt bei der Krankenkasse. Achte darauf, für welchen Zeitraum der angegebene Beitrag gilt.
Sind die Leistungen aller Krankenkassen gleich?
Viele Leistungen beruhen auf gemeinsamen gesetzlichen Vorgaben. Unterschiede kann es bei Satzungsleistungen, Bonusangeboten, Service und bestimmten Versorgungsverträgen geben. Die Bedingungen solltest du einzeln prüfen.
Muss ich meine bisherige Kasse selbst kündigen?
Beim regulären Wechsel läuft die Meldung in der Regel über die neue Krankenkasse. Bei besonderen Wechselrechten oder abweichenden Situationen solltest du den Ablauf und die Fristen direkt mit den beteiligten Kassen klären.
Über diesen Beitrag
- Erstellt von
- Redaktion
- Veröffentlicht
- 12. August 2026
- Fachliche Prüfung
- Ronny Knorr, Versicherungsmakler und ISO-zertifizierter Sachverständiger, 15. Oktober 2026
- Quellenbasis
- Sozialgesetzbuch V (SGB V)
- Satzung der jeweiligen Krankenkasse
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