Kurz erklärt
Ein Präventionskurs ist ein angeleitetes Angebot, das dabei helfen soll, gesundheitlichen Beschwerden vorzubeugen und gesundheitsförderndes Verhalten zu erlernen. Gesetzliche Krankenkassen können bestimmte Kurse bezuschussen; Voraussetzungen und Höhe der Erstattung unterscheiden sich je nach Kasse.
Ein Präventionskurs ist ein zeitlich begrenztes, strukturiertes Angebot, in dem du etwas für deine Gesundheit lernst. Dazu zählen zum Beispiel Kurse zu Bewegung, Ernährung, Entspannung oder einem verantwortungsvollen Umgang mit Suchtmitteln. Ziel ist, gesundheitsfördernde Fähigkeiten im Alltag aufzubauen – ein Präventionskurs ist jedoch keine Behandlung einer bestehenden Erkrankung.
Die gesetzliche Krankenversicherung kann unter bestimmten Voraussetzungen die Teilnahme an anerkannten Präventionskursen finanziell unterstützen. Ob ein konkreter Kurs die Kriterien erfüllt, wie hoch ein möglicher Zuschuss ist und welche Nachweise nötig sind, hängt von der jeweiligen Krankenkasse und ihren geltenden Bedingungen ab. Kläre am besten vor der Anmeldung, ob der Kurs bezuschusst werden kann und welche Teilnahmebedingungen gelten. Ein Zuschuss durch eine Krankenkasse ist für sich genommen kein Nachweis für die medizinische Wirksamkeit eines Angebots.
Beispiel: Du möchtest dich im Alltag mehr bewegen und meldest dich für einen angeleiteten Bewegungskurs an. Wenn der Kurs die Voraussetzungen deiner Krankenkasse erfüllt, kann sie sich an den Kosten beteiligen. Häufig musst du dafür regelmäßig teilnehmen und anschließend einen Nachweis einreichen. Welche Regeln genau gelten, erfährst du bei deiner Kasse.
Über diesen Beitrag
- Erstellt von
- Redaktion
- Veröffentlicht
- 15. September 2026
- Fachliche Prüfung
- Ronny Knorr, Versicherungsmakler und ISO-zertifizierter Sachverständiger, 15. Oktober 2026
- Quellenbasis
- Sozialgesetzbuch V (SGB V)
- GKV-Spitzenverband
Mehr zu unseren redaktionellen Richtlinien, und den Quellen.




